Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln

Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln

Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, zum Festivalschwerpunkt „Geld“

 

Mein wichtigster Grundsatz in Geldangelegenheiten lautet:

Geld allein macht nicht glücklich, beruhigt aber, wenn zum Bestreiten des Lebensunterhaltes ausreichend davon vorhanden ist.

 

Ein Leben ohne Geld wäre für mich

durchaus vorstellbar, wenn ein gerechtes Leben so organisiert wäre, dass Geld nicht nötig ist.

 

Kunst und Geld sind

für mich nicht zwingend miteinander verbunden: das Schaffen von Kunst ist keine Frage des Geldes, sondern in erster Linie eine Frage kreativer Schaffenskraft – auch wenn ein Künstler natürlich „von seiner Hände oder seines Kopfes Arbeit“ leben können muss. Für die öffentliche Hand besteht eine Grundverpflichtung, Kunst und Kultur finanziell zu fördern.

 

Als ich Kind war, bedeutete Geld für mich

nicht besonders viel. Lieber wollte ich mit Freunden spielen.

 

In meinem Portemonnaie befindet sich immer

ein „Glückspfennig“.

 

Den Spruch „Mit Freunden macht man keine Geschäfte“ finde ich

gut und richtig, denn Geldgeschäfte, egal welcher Art, können schnell auch eine enge und langjährige Freundschaft durch Verlust von Vertrauen oder enttäuschte Erwartungen beschädigen oder unwiderrufbar beenden. Das trifft ausdrücklich nicht auf die Hilfe für Freunde in akuten Notlagen zu.