Irgendwie nicht normal?

Zum ersten Mal findet dieses Jahr in Köln die MAD PRIDE statt.
Am 25. Mai 2015 startet die außergewöhnliche Parade am Ebertplatz und zieht mit Transparenten, Fahnen und viel Musik nach Odonien.

Freaks und Krüppel, Blinde und Lahme, 
Taube und Schwermütige- 
Transen und Tunten,
asoziale und besonders Abgesonderte,
Eingeborene und Ausgestoßene: kommt raus auf die Straße, denn sie gehört uns! Oft werden die Menschen als irritierend erlebt, wenn sie sind wie sie sind. Viele meinen, dass ihr Alltag leidvoll wäre. Aber ihr Leben ist lustvoll und für alles offen.

Ob eigenartig, unnormal, behindert oder asozial – selten sieht man alle Menschen zusammen auf den Straßen unserer Stadt. Das ändert sich mit der MAD PRIDE. Im Mittelpunkt stehen Lebendigkeit, Vielfalt, Kreativität, Lebenslust und der Stolz von Menschen, die anders sind. Die MAD PRIDE lebt Inklusion mit einem fröhlich bunt verrückten Eigensinn. Es wird für Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion und gegen Diskriminierung demonstriert.

Alle Menschen sind eingeladen sich anzuschließen! Zusammen zieht die Parade mit Transparenten, Fahnen und Musik nach Odonien. Dort findet die Abschlusskundgebung und das anschließende Kulturfinale im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals statt.

Aufstellung:   Pfingstmontag, 25.Mai 2015, 14 Uhr, Ebertplatz, Köln-Agnesviertel.
Start:                15 Uhr
Kulturfinale:      ab 16 Uhr

Kulturfinale

Mit viel Musik und den verschiedensten Künstlern feiern hier alle zusammen das Kulturfinale von Sommerblut, dem Festival der Multipolarkultur.

Die Band Qunstwerk zeigt, dass sie nicht die Regel, sondern die Ausnahme sind. So wie ein Kunstwerk aus vielen verschiedenen Komponenten besteht, erkennt man bei ihrem Sound Elemente aus Pop, Hip-Hop, Soul und Reggae. Sie selbst nennen ihren Stil „Hip-Soul“. Die Band lässt sich nicht in eine Schublade stecken und wird beim Kulturfinale die Bühne rocken.
Die zwölfköpfige Band OneDropLeft formt ihren Sound aus Reggae, Dub und Hip-Hop. Musikalisch gibt es bei ihnen keine Grenzen. Sie verflechten Funk-, Latin-, Balkan-, Jazz- und Afrosounds mit progressiven Einflüssen und heben damit alle Genregrenzen auf. Vier Blas- und Streichinstrumente prägen die Stimmung mit viel Energie. Der Einsatz von sphärischen Effekten ergänzt den Sound des „Urbanreggae Dub-Orchestra“.
Die Papa Joe Band sorgt mit erdigem Rock´n Roll und Blues für Stimmung. Papa Joe vergisst oft selbst, dass er blind ist. Er schert sich nicht um Konventionen und schreibt seine Texte in der Sprache, in der er denkt und träumt. Der österreichische MundART Poet singt so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist: in innviertlerisch! Papa Joe zeigt Rock´n Roll als Lebensphilosophie.

Weitere Infos unter www.madpridekoeln.de und http://2015.sommerblut.de/kulturfinale/

Rückfragen und Anmeldungen per Mail an info@madpridekoeln.de